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"Bücher sind nur etwas dickere Briefe an Freunde." (Jean Paul) 

Willkommen auf der Website von Dirk Meißner. Hier erfährst Du alles über meine Bücher. Ich erzähle Dir gern etwas über die Hintergründe und Entstehung von der Idee bis zur Veröffentlichung. Wenn Du Dich mit mir darüber austauschen willst, kommen wir hier ins Gespräch.

++ Am 14. März, 19 Uhr, lese ich in der Golflounge (Golfpark Dessau-Alten) aus meinem Roman Lebensborn Pommern. Im zweiten Handlungsstrang ist das Hotel Schloss Altenburg in Dessau Schauplatz der Ereignisse, das am 7. März 1945 dem furchtbaren Bombenangriff auf die Stadt zum Opfer fiel ++ Musikalische Begleitung: Claudia Tuch, Sängerin an der Staatsoper Berlin ++       

 

Lebensborn Pommern. Im dunklen Laub

Das Buch ist seit Februar 2020 im Handel.

ISBN: 978-3-7504-4730-1  (Taschenbuch oder E-Book, später auch als Hardcover)

 

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Bad Polzin, 1940. Gertrud ist schwanger und lässt sich zur Entbindung ihres unehelichen Kindes in das Heim Pommern des SS-Lebensborn einweisen. Das Angebot für Mütter „guten Blutes“ befreit sie aus einer Notlage und fügt sich in ihr nationalsozialistisches Weltbild. Beim Lebensborn wird sie bis Kriegsende auch beruflich einen neuen Wirkungskreis finden. Mit der „Eindeutschung“ polnischer Raubkinder erreicht Gertruds Karriere bei der SS einen traurigen Höhepunkt. Als Gertrud und Rüdiger 1945 vor der Roten Armee fliehen, überschlagen sich die Ereignisse und auch Rüdigers Schicksal nimmt eine überraschende Wendung.

Dessau, 2019. Rüdigers Sohn besitzt ein Bild von seiner Großmutter Gertrud im Porträtformat. Er entdeckt in einem Buch über den Lebensborn das Foto einer Maidemonstration in Bad Polzin mit dem Titel „Heim Pommern marschiert mit“. Unter der Lupe sieht er im Abgleich der Personen, dass es auch hätte heißen können, „Gertrud marschiert mit“. Er malt sich ihre Geschichte und Verstrickung in das Unrecht jener dunklen Zeit aus.

 

Werwolftragödie

Roman

 

Penzlin, 1955. Mein neues Buch führt in die Fünfzigerjahre nach Punschendörp (Penzlin) in Mecklenburg-Vorpommern. Das Mädchen Ruth beobachtet den jüngeren Till beim Fischen am Penzliner See. Sie freundet sich mit ihm an. Ruth erzählt ihre ergreifende Familiengeschichte, über die man zu Hause einen Mantel des Schweigens legt. Ruths Bruder Rudi gehört zu den minderjährigen Opfern der sogenannten Werwolftragödie, die sich in Mecklenburg-Vorpommern 1945/46 ereignet hat. Unter dem Vorwand der Planung terroristischer Akte gegen sowjetische Truppen stellte der sowjetische NKWD wahllos herausgegriffene Jugendliche aus Malchow, Penzlin und anderen Orten vor ein Militärtribunal. Sie sollen Waffenlager angelegt, Anschläge vorbereitet und den "Werwölfen" angehört haben. Rudi wird zu 25 Jahren Lagerhaft verurteilt, andere verlieren unter unmenschlichen Haftbedingungen ihr Leben oder werden nach einem kurzen Prozess erschossen. Als man Rudi nach einigen Jahren aus dem Gefängnis Bautzen in die junge DDR entlässt, setzt sich das Unrecht, von dem die kleine Schwester Ruth Zeugin wird und berichtet, weiter fort. Ruth beschreibt ihren abwesenden Bruder als das "Gespenst am Tisch der Familie" und offenbart damit, dass sie selbst Betroffene der Werwolftragödie geworden ist.