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Über das Buch "Grenzregime"

Die Novelle "Tod einer Amsel", die 2005 ohne Ambitionen zur Veröffentlichung entstand, wird hier breiter angelegt und soll 2020/21 einem Leserpublikum als Roman vorgestellt werden.

 

Herbert K. ist angehender Zivilstudent und leistet seinen dreijährigen Wehrdienst als Offizier auf Zeit in einem Ausbildungsregiment der Grenztruppen der DDR ab. Der junge Unterleutnant wird trotz "heftiger Beunruhigung seiner Seele" Teil des Systems der allgegenwärtigen Überwachung und Bespitzelung durch das Ministerium für Staatssicherheit, das regelmäßig die "Linientreue" der Grenzsoldaten und Offiziere unter die Lupe nimmt.

Als die Elbe im Grenzabschnitt Boizenburg über mehrere Sommerwochen Niedrigwasser führt, nutzen gut informierte DDR-Bürger diese einmalige Gelegenheit zur Flucht über die innerdeutsche Grenze. Eine Einheit des Grenzausbildungsregiments unter dem Kommando des jungen Unterleutnants steht zur Verstärkung bereit. Als die Lage an der Grenze nach zahlreichen Durchbrüchen eskaliert und unübersichtlich wird, alarmiert der Stabschef die Reserveeinheit für ihren ersten Einsatz im Hinterland der Grenze.

Aber der Unterleutnant ist spurlos verschwunden.

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